Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Mit der Schaffung zweier neuer Fortbildungsabschlüsse verwirklichten die Industrie- und Handelskammern zusammen mit dem DIHK (Deutschen Industrie- und Handelskammertag) Mitte der 1990er Jahre den Gedanken der ganzheitlichen Finanzberatung:

Fachberater/-in für Finanzdienstleistungen (IHK)
und darauf aufbauend
Fachwirt/-in für Finanzberatung (IHK)

Beide Weiterbildungsabschlüsse verbinden erstmals innerhalb eines Berufsbildes das für die Mandantenberatung erforderliche Wissen aus den drei Kernbereichen der Finanzberatung:

  • Banken und Investment
  • Versicherungen
  • Immobilien

Außerdem werden im Rahmen der Fortbildung sowohl steuerliche wie rechtliche Grundlagen intensiv abgehandelt.

Die Stufe des/der Fachberaters/-beraterin für Finanzdienstleistungen (IHK) vermittelt das Wissen für die Beratung des Privatkundengeschäftes. Es handelt sich bereits hier um eine Fortbildung für Berater, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung z.B. zum Bank- oder Versicherungskaufmann oder eine mehrjährige Berufserfahrung in der Finanzberatung verfügen.

Das Studium des/der Fachwirtes/-wirtin für Finanzberatung (IHK) wendet sich an erfahrene Berater und setzt den „Fachberater“ voraus. Das Studium vermittelt die zusätzlich erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für die Beratung im gehobenen Privatkunden- und Firmenkundengeschäft.

Fachwirte erfüllen außerdem die gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation zur Vermittlung von Versicherungen (gem. VersVermV), für die Vermittlung von Kapitalanlagen (gem. FinVermV-E) wie auch für die voraussichtlich kommenden gesetzlichen Regelungen zur Vermittlung von Immobilien.

Für den anspruchsvollen Privatkunden und Firmenkunden ist der Fachwirt für Finanzberatung der geeignete Manager einer ganzheitlichen Kundenbetrachtung und Finanzberatung.